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Weihnachtsoratorium von J.S.Bach

Sprichwörtlich mit einem Paukenschlag beginnt das Weihnachtsoratorium von J.S.Bach am Sonntag, den 3.Advent (17.Dezember) um 19:30Uhr in der Stadtkirche Stadtallendorf. Der Chor der ev. Sing- und Musikschule konzertiert die ersten drei Kantaten des bekanntesten und meist aufgeführtesten Chorwerks überhaupt. Bach komponierte die Kantaten 1734 für die Leipziger Weihnachtsgottesdienste und greift die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium auf. Wie sämtliche Werke von Bach geriet auch das Weihnachtsoratorium nach Bachs Tod in Vergessenheit und wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt. Unterstützt wird der Chor der ev. Sing- und Musikschule von Orchestermusikern aus den hessischen Kulturorchestern (Kassel/Gießen/Frankfurt). Die Solisten des Abends sind Theresa Zänglein (Sopran/ aus Leipzig), Brigitta Ambs (Alt/ aus Bremen), Jonas Boy (Tenor/ aus Wiesbaden) und Andreas Drescher (Bass/ aus Leipzig). Mit Theresa Zänglein und Brigitta Ambs sind die mittlerweile deutschlandweit renommierten Solisten keine unbekannten in Stadtallendorf. Beide unterrichteten von 2015-2017 Gesang und Stimmbildung an der ev. Sing- und Musikschule. 

Für J.S. Bach hat das Weihnachtsoratorium eine Doppelfunktion als Bericht und als Bekenntnis. Zum einen soll die biblische Geschichte der Geburt Jesu erzählt werden, zum anderen aber auf die Seele des einzelnen Hörers einwirken und in diesem ein geistiges und geistliches Geburtserlebnis auslösen. Dabei wirkt das Werk wie eine Erzählung aus einer fernen und doch vertrauten Epoche. Eröffnet wird die erste Kantate vom festlichen Chor „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“. Hier wird von Anfang an klar, die Botschaft ist Gewiss und Unumstößlich – Jesus Christus ist auf die Welt gekommen. 

Die Gesamtleitung hat Philip Schütz.

Kartenverkauf:
Die Eintrittskarte kostet im Vorverkauf 13€ und ist über das evangelische Gemeindebüro, Liebigstraße 4, Tel. 0 64 28 – 14 58, Öffnungszeiten Di 9 – 12, Mi 9 – 12 und 14 -18, Do 9 – 12 und Fr 9 – 12, sowie über Ticket-Shop Dewner, Schreibwaren Ilk und Leni’s Buchladen in Kirchhain zu beziehen. An der Abendkasse kostet die Eintrittskarte 18€.
 
 
Die Solisten
Theresa Zänglein, Sopran
Die in Aschaffenburg geborene Sopranistin Theresa Zänglein erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von 14 Jahren. Sie studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main Bachelor „Gesang“ in der Klasse von Prof. Melinda Paulsen, sowie Diplom „Elementare Musikpädagogik“ am Dr. Hoch’s Konservatorium. Seit Oktober 2016 studiert sie im Masterstudiengang Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig bei Prof. Ilse-Christine Otto.
Bei Opernproduktionen der jungen Oper RheinMain sammelte sie Bühnenerfahrung unter anderem in der Rolle der „Barbarina“ („Le nozze di Figaro“ von W. A. Mozart), des „Cupidon“ (Orphée aux enfers von J. Offenbach) und der "Despina" in "Cosí fan tutte" (W. A. Mozart). Zudem war sie unter anderem an der Frankfurter Domsingschule sowie an der evangelischen Sing- und Musikschule Stadtallendorf in den Bereichen Musikalische Früherziehung und Gesang tätig. Seit Oktober 2016 unterrichtet sie Musikalische Früherziehung und Stimmbildung an der Schola Cantorum Leipzig.
 
 
 
 
 
 
Brigitta AmbsBrigitta Ambs, Alt
Die in Neu-Ulm geborene Altistin schloss 2016 erfolgreich ihr Bachelorstudium im Sologesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main ab. Seit Oktober 2017 setzt sie Ihre Ausbildung im Master bei Prof. Laki und Prof. Mohr an der HfK Bremen fort.
Ergänzend zu ihrer Ausbildung besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Kurt Widmer, Brigitte Fassbaender, Andreas Scholl, Renée Morloc und Helmut Deutsch. Desweiteren wurde sie durch Stipendien des Richard-Wagner-Verbands und des DAAD gefördert. 
Schon während ihres Studiums sammelte sie im Bereich des Musiktheaters erste Bühnenerfahrungen bei der Produktion La Callisto von Cavalli an der Oper Frankfurt. Im Sommer 2015 war Brigitta zudem als Mary im Fliegenden Holländer von Wagner in einer Kinderproduktion der Burgfestspiele Bad Vilbel zu erleben. Im September 2017 sprang Ambs kurzfristig bei einer ungekürzten Kinderproduktion von Humperdincks Hänsel und Gretel als Hänsel ein.
Konzertauftritte als Solistin führten sie bisher u.a. zu den Weilburger Schlosskonzerten, dem Kultursommer Rheinland-Pfalz und in die Alte Oper Frankfurt, wo sie unter der Leitung von Bertrand de Billy als Solistin bei Mendelssohns Elias mitwirkte. Im Sommer 2017 war die junge Sängerin erstmals bei den Aschaffenburger Bachtagen und den Höri Musiktagen Bodensee zu erleben.
Besonders der Bereich der Alten Musik liegt der jungen Sängerin sehr am Herzen. So trat sie regelmäßig in wechselnden Ensembleformationen z.B. beim Weilburger Barockfest auf. Seit dem Sommersemester 2017 ist sie Teilnehmerin im Exzellenzprogramm „BarockVokal“ der Universität Mainz, wodurch ihr die Zusammenarbeit mit wichtigen Persönlichkeiten der Barock-Szene ermöglicht wird.
Zudem ist sie seit diesem Jahr als Altistin für die EuropäischeChorAkademie engagiert, mit der sie u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg unter der Leitung von Gustavo Dudamel gastierte.
Nachdem Brigitta im November 2017 an der Schola des Rundfunkchor Berlins teilgenommen hat, wurde sie für die Saison 2017/18 als Akademistin ausgewählt und ist nun festes Mitglied des Rundfunkchors Berlin.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jonas BoyJonas Boy, Tenor
Der in Mainz geborene Tenor Jonas Boy studierte zunächst Schulmusik und später Diplom Gesang bei Prof. Andreas Karasiak an der Hochschule für Musik Mainz, welches er im September 2017 mit Auszeichnung abschloss. Erste Opernerfahrung sammelte er in Hochschul-Produktionen, wie Mozarts "La finta giardiniera" und mit A. Scarlattis "Irrungen der Liebe" am Staatstheater Wiesbaden. In seiner Studienzeit sang er in zahlreichen Meisterkursen und Projekten des Exzellenzprogramms "Barock Vokal", u.a. unter Andreas Scholl, Elisabeth Scholl, Stephan Schreckenberger, Konrad Junghänel, Terry Wey, Felix Koch, Masaaki Suzuki und Ton Koopman. Im Rahmen von Barock Vokal sang er mit großem Erfolg 2013 alle sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums von J.S. Bach und 2014 den Tenor II der Matthäuspassion unter Michael Hofstetter, zudem gab er im März 2015 den Evangelisten der Johannespassion. Während des Rheingau Musik Festivals 2015 sang er unter Andreas Scholl als Tenorsolist.  Darüber hinaus gastierte er 2014 mit dem Ensemble Barock Vokal bei den Schwetzinger Festspielen und in der Oper Köln. Als Ensemble-Sänger wirkte er außerdem 2016/17 bei den Opernproduktionen "Xerxes" und "Betulia Liberata" an der Oper Frankfurt mit. Mit dem Knabenchor Capella Vocalis Reutlingen und dem SWR2 nahm er für CD- und Rundfunkproduktionen 6 Kantaten von G. Ph. Telemann auf. Konzertreisen mit dem für alte Musik spezialisierten "Ensemble Barock Vokal" führten ihn bereits nach Italien und in die Schweiz.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
drescherAndreas Drescher, Bass
Der in Offenbach geborene Bass Andreas Drescher studierte nach dem Abitur zunächst Kirchenmusik, später Diplom-Gesang an der Hochschule für Musik Mainz bei Hans Christoph Begemann und bei Prof. Roland Schubert an der Musikhochschule Leipzig. Er besuchte Meisterkurse u.a. bei Prof. Claudia Eder, Anne Lünenbürger, Stephan Kohlenberg und Prof. Melanie Sonnenberg. Neben seinen Konzerttätigkeiten, bei denen er die großen Werke des Oratorienfachs interpretierte, führten ihn Gastengagements an das Theater Koblenz sowie die Oper Frankfurt, das Theater Altenburg-Gera und das Theater Chemnitz. Er sang unter anderem die Partien des Baculus („Der Wildschütz“ - A. Lortzing),   Don Alfonso („Così fan tutte“ - W.A. Mozart), Leporello („Don Giovanni“ - W.A. Mozart), Bonafede („Il Mondo della luna“ - J. Haydn), Notar/ Kommissar („Der Rosenkavalier“ - R. Strauss), Bariton („Die Riemannoper“ - T. Johnson) und den König („Aida“ - G. Verdi). Außerdem war er Preisträger des Internationalen Meistersingerkurses in Neustadt an der Weinstraße im Jahr 2012 sowie des Fanny Hensel Duowettbewerbs 2016. Er sang unter anderem unter dem Dirigat von Matthias Breitschaft, Oliver Weder, Daniel Raiskin, Andrea Marcon, Wolfgang Katschner, Christian Curnyn, Felix Koch, Wolfram Koloseus, Laurent Wagner, Matthias Foremny und Siegfried Heinrich.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Philip SchutzPhilip Schütz, Gesamtleitung
Der in Schwalmstadt geborene Musiker Philip Schütz erhielt seinen ersten  Musikunterricht im Alter von 6 Jahren. Mit 11 Jahren fand er seine Passion auf der Trompete. Nach seinem Abitur an der Melanchthon-Schule Steinatal begann Philip Schütz sein Studium der Schulmusik an der Universität Kassel und Komposition an der Musikakademie Kassel. 
In dieser Zeit sammelte er Erfahrungen in zahlreichen Orchestern  und Kammermusikgruppen, sowie als Orchestersolist. 2010 wechselte er in die künstlerische Ausbildung an Dr. Hoch´s Konservatorium nach Frankfurt am Main in die Trompetenklasse zu Florian Balzer. Parallel dazu studierte er Instrumental- und Gesangspädagogik bei Regina Heng. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse (u.a. bei Reinhold Friedrich, Klaus Schuhwerk, Wolfgang Guggenberger und Bo Nilsson) und spielte von 2009 bis 2013 in der Orchesterakademie der Bochumer Symphoniker u.a. unter der Leitung von Thomas Clamor. 2014 war Philip Schütz Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung und besuchte die Bayreuther Festspiele. 
2016 absolvierte er erfolgreich den Berufsbegleitenden Lehrgang „Führung und Leitung einer Musikschule“ an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen u.a. bei Prof. Dr. Ulrich Mahlert, Prof. Ulrich Rademacher und Prof. Christian Gerloff.
Während seiner gesamten Studienzeit arbeitete Schütz zudem als Pädagoge und Dirigent mit den unterschiedlichsten Kammermusikgruppen, sowie Chören und diversen Blechbläserbesetzungen. Seit Juni 2015 ist Philip Schütz Leiter der evangelischen Sing- und Musikschule in Stadtallendorf und Hauptamtlicher Kirchenmusiker der evangelischen Kirchengemeinde. Mit dem Chor der ev. Sing- und Musikschule und als Gesamtleiter erarbeitete er seit 2015 u.a. das „Magnificat“ von John Rutter, das „Gloria“ von Antonio Vivaldi, „Die Sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ von Cesar Franck und die Friedensmesse „The Armed Man“ von Karl Jenkins.

Nachrichten

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